Während die Weinproduktion in Südtirol im 19. Jh immer mehr an Bedeutung gewinnt, bleibt die Produktion von Sekt bis zum Jahr 1902 zum Großteil belanglos.

Das Jahr 1902 jedoch ist das Jahr, in dem die Geschichte des Südtiroler Sekts ihren Anfang nimmt. In diesem Jahr stellt die Champagnerkellerei in Eppan erstmals Sekt aus Riesling-Trauben her.

Und gerade als es den Anschein macht, dass der Sekt sich etablieren könnte, bricht der Erste Weltkrieg aus. In dieser Zeit kommt die Sektproduktion in Südtirol völlig zum Erliegen.

Den ersten nennenswerten Auftritt legt der Südtiroler Sekt jedoch auf der Bozner Wein-Kost 1911 hin...

Den Durchbruch auf dem Markt schafft der Südtiroler Sekt allerdings erst 1965 mit einem Sekt von Kettmeir, der mit der Tankgärung hergestellt wurde.

Doch die Winzer träumen weiterhin davon, Sekt herzustellen und so produziert Sebastian Stocker im Jahr 1962 erstmals wieder einen Brut.

Mitte der 70-er Jahre beginnen nach und nach Haderburg, Arunda, Praeclarus und V. Braunbach mit der Herstellung eines Sektes nach der traditionellen Methode.

Seit 1990 gibt es die Vereinigung der Südtiroler Sekterzeuger, die mittlerweile acht Mitglieder zählt und sich weit über die Grenzen Südtirols hinaus einen Namen gemacht hat.

Sektgeschichte in Südtirol

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