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Der Pardellerhof ist ein kleines Familienweingut in Marling, das 2012 gegründet wurde. Damals begann man mit einer Produktion von 3.000 Flaschen, mittlerweile werden zwischen 10.000 und 15.000 Flaschen, darunter auch Sekt, produziert. Was den Weinbau selbst betrifft, will der gelernte Kellermeister Erwin Eccli an seinem Hof sehr naturnah zu wirtschaften. Er möchte einen möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck hinterlassen. Das bedeutet, dass jede Arbeit im Weinberg so geplant und durchgeführt wird, dass sie im Einklang mit der Natur erfolgt. Plastik beim Bindermaterial wird vermieden, auf Herbizide wird verzichtet und man verwendet vermehrt naturnahe Mittel. Dabei handelt es sich um Mittel, die auch im biologischen Weinbau zugelassen sind oder aus dem biologischen Weinbau kommen, wie zum Beispiel Kupfer und Schwefel.

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Auf dem Weingut werden verschiedene Rebsorten angebaut: Zu den roten Sorten gehören klassisch der Vernatsch, der Lagrein (beides autochthone Sorten, also für die Region typisch), der Merlot und eine Sorte aus Südwest-Frankreich, der sogenannte Tannat. Bei den weißen Sorten hat der Pardellerhof den Grauburgunder, Chardonnay, Goldmuskateller und Sauvignon Blanc im Programm. Im Jahr 2021 wird man damit beginnen, auch eine PIWI-Sorte anzubauen, den sogenannten Bronner.

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Der Betrieb verarbeitet die Trauben zu 100% selbst, von der Pflege das ganze Jahr über bis zur Einkellerung und Vermarktung. Für den Sekt, der den Namen “Part des Anges”, zu deutsch Engelsanteil, trägt, wird ein sogenannter Sektgrundwein hergestellt. Dieser wird mit Hefe und Zucker versetzt, in die Flasche gefüllt und im Keller gelagert. Der letzte Schritt, das Degorgieren, wird im Betrieb Arunda in Mölten vorgenommen.

Die Verkaufskanäle für den Wein sind folgende:

● am Hof selbst, wobei auch Führungen und Verkostungen angeboten werden.

● bei Wiederverkäufern, wie z.B. dem Meraner Weinhaus, Pur Südtirol und einige

Verkaufsstellen in Deutschland.

● Lieferservice, wobei auf Bestellung gastronomische Betriebe und Hotels beliefert

werden. Coronabedingt werden aktuell auch Privatkunden beliefert bzw. versendet.